Mission

Die Papierfabrik hat ihre zentrale Rolle bei der Gestaltung der wirtschaftlichen Entwicklung und des gesellschaftlichen Lebens in Hohenofen-Sieversdorf und den umliegenden Gebieten verloren. Das Industriedenkmal Patent-Papierfabrik Hohenofen versteht sich als ein Ort der Erinnerung und des Wissens, der die Industriegeschichte der Region repräsentiert, erhält und vor allem vermittelt. Das Leitbild ist es, das Gelände als einen Anziehungspunkt kultureller und touristischer Entwicklung in Prignitz-Oberhavel zu etablieren. Wir möchten im Zeitalter der Digitalisierung die breite Öffentlichkeit für das Thema Papier sensibilisieren, inspirieren und wieder begeistern. Die Papierfabrik wurde deshalb als eine offene Plattform für unterschiedliche Akteur*innen und Bevölkerungsgruppen konzipiert. Wir möchten, dass die Papierfabrik regional und bundesweit Menschen anzieht und inspiriert. Neben der Bewahrung und der Dokumentation des Kulturgutes steht die aktive Nutzung und Zugänglichkeit des Denkmals im Fokus. Die Historie des Ortes soll sichtbar und erfahrbar bleiben.

Vision

Die Patent-Papierfabrik Hohenofen sieht sich als wichtiger Teil des kulturellen Erbes der Papierindustrie, welches perspektivisch die Tradition eines gewerblichen Fixpunktes weiterführt und gleichzeitig im Kultur- und Bildungsbereich tätig ist.
Durch die künftige Wiederbelebung des Areals werden die verschiedenen Gebäude Strukturen für eine Vielzahl von Aktivitäten bieten. Eine Dauerausstellung mit innovativer Präsentation der einzigartigen Bestände in Verbindung mit kulturellen Veranstaltungen werden den Besucher*innen gesellschaftsbedeutende Themen rund um das Thema Papier vermitteln. Außerdem werden Räume für Studios, Ateliers, Werkstätten, Tagungen und Seminare geschaffen.
Der Standort bietet in seiner peripheren Lage abseits der Ballungszentren eine erholsame, ländliche Alternative für Kultur- und Kreativinteressierte. Gleichzeitig erlangt die Region dadurch Anschluss an den positiven Wandel ländlicher Räume hin zu einem Ort mit neuen ökonomischen und kulturellen Perspektiven. Dieser angestrebte Entwicklungspfad beinhaltet die aktive Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft und den Akteur*innen aus verschiedenen Kultur- und Wirtschaftssektoren auf nationaler und internationaler Ebene.